Pressemitteilung

Seerene und HPI untersuchen den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Software-Engineering

Bis zum 6. Dezember können sich Unternehmen mit ihren IT-Projekten für die Teilnahme an der Studie bewerben

Pots­dam, 22. Okto­ber 2019. Gemein­sam mit dem Hasso-Plattner-Institut für Dig­i­tal Engi­neer­ing (HPI) führt Seerene eine Unter­suchung über den Ein­satz Kün­stlich­er Intel­li­genz (KI) im Software-Engineering durch. Die ein­jährige Studie find­et im Rah­men des neuen KI-Labors für Software-technik am HPI statt. Ziel ist es, diejeni­gen KI-Ansätze für das Man­age­ment kom­plex­er Soft­ware­pro­jek­te zu iden­ti­fizieren, mit denen sich die die größt­möglichen Effizien­zpoten­ziale real­isieren lassen. Hierzu wer­den die Entwick­lung­sprozesse real­er IT-Projekte analysiert. In der Folge erhal­ten die Teil­nehmer vielfältige Unter­stützung beim Auf­bau ihrer eige­nen KI-Strategie. Inter­essierte Unternehmen kön­nen sich bis zum 6. Dezem­ber mit ihren IT-Projekten für die Teil­nahme bewerben.

„Aus den Erfahrun­gen mit unser­er Seerene Software-Analytics-Plattform wis­sen wir, dass sich vielfach Effizien­zpoten­ziale von 30 Prozent und mehr ergeben, wenn man über alle Teild­iszi­plinen der Soft­wa­reen­twick­lung hin­weg eine gemein­same Grund­lage für das End-to-End-Management der Soft­ware­prozesse schafft – also von der Anforderungsspez­i­fika­tion über das Pro­gram­mieren von Code bis hin zum Test und zur Aus­liefer­ung“, erläutert Johannes Bohnet, Geschäfts­führer und Stu­di­en­leit­er bei Seerene. „Aber in kom­plex­en Pro­jek­ten gelingt es erst mit Kün­stlich­er Intel­li­genz, den sich per­ma­nent ändern­den Rah­menbe­din­gun­gen bei Soft­wa­reen­twick­lung­spro­jek­ten zu fol­gen und die Kon­se­quen­zen vorher­sagen zu kön­nen. Nicht zulet­zt entste­ht so ein leis­tungs­fähiges Früh­warn­sys­tem, um mögliche Prob­lem­si­t­u­a­tio­nen während des Pro­jek­tver­laufs zu iden­ti­fizieren, bevor diese akut werden.“

Anhand der Teil­nehmer­pro­jek­te wollen Seerene und HPI weit­ere KI-Verfahren erforschen, etwa zur Ein­satz­pla­nung von Entwick­lerteams, der Ermit­tlung von Source-Code-Komplexität, Tech­nis­ch­er Schuld und Soft­ware­qual­ität oder auch für die Trans­for­ma­tion von Legacy-Systemen und zum Ven­dor Steer­ing. Durch KI-basierte Risiko- und Fehler­analyse und KI-basiertes Bench­mark­ing sollen in What-If-Simulationen auch konkrete Aus­sagen zu Aufwän­den und Kosten möglich werden.

„Selb­st in Fortune-500-Unternehmen wird die Entwick­lung kom­plex­er Soft­waresys­teme bis­lang eher als Kun­st­form denn als Ingenieurs-wissenschaft gehand­habt“, fasst Prof. Dr. Jür­gen Döll­ner, Leit­er des KI-Labors für Soft­waretech­nik am HPI zusam­men. „KI stellt erst­mals robuste Ansätze bere­it, um Soft­ware und deren Entwick­lung­sprozesse zu analysieren und zu bew­erten.“ Zu den im Rah­men der Studie unter­sucht­en Meth­o­d­en zählen Repos­i­to­ry Min­ing, Maschinelles Ler­nen, Big-Data Ana­lyt­ics und Softwarevisualisierungen.

Zur Teil­nahme an der Studie sind inter­essierte Unternehmen ein­ge­laden, die das Poten­zial von KI für ihr eigenes Software-Engineering ken­nen ler­nen wollen. Die ein­gere­icht­en Soft­wa­reen­twick­lung­spro­jek­te sollen seit min­destens zwei Jahren laufen und zehn oder mehr Entwick­ler involvieren. Die aus­gewählten Unternehmen erhal­ten einen schnellen Ein­stieg in das Zukun­ft­s­the­ma KI im Software-Engineering mit Guide­lines für den Auf­bau ein­er eige­nen KI-Strategie, ein­er Analyse und Bew­er­tung der Software-entwicklung anhand des ein­gere­icht­en Pro­jek­ts und ein Bench­mark­ing inner­halb des Teil­nehmer­feldes. Zu den weit­eren Leis­tun­gen gegen einen Selb­stkosten­beitrag zählen Work­shops zu den KI-Methoden und KI-Verfahren, Zugang zum HPI mit sein­er KI-Forschung und KI-Experten; gemein­same PR-Maßnahmen und nicht zulet­zt der Iden­ti­fika­tion von Poten­tialen für Koop­er­a­tio­nen und Fördermittel.

Inter­essierte Unternehmen kön­nen ihre Bewer­bung ab sofort bis spätestens 6. Dezem­ber 2019 mit ein­er kurzen Pro­jek­tbeschrei­bung per Online-Formular unter www.ai4se.de ein­re­ichen. Die Bekan­nt­gabe der Stu­di­en­teil­nehmer erfol­gt durch HPI und Seerene am 15. Dezem­ber, Stu­di­en­be­ginn ist dann der 1. Jan­u­ar 2020.

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Über Seerene

Seerene baut auf mehr als 15 Jahren akademis­ch­er Forschung im Bere­ich Soft­ware Ana­lyt­ics auf. Das Spin-Off des Hasso-Plattner-Instituts für Dig­i­tal Engi­neer­ing (HPI) set­zt auf Kün­stliche Intel­li­genz und Maschinelles Ler­nen, um kom­plexe Zusam­men­hänge in der Entwick­lung von Soft­waresys­te­men zu analysieren. Dazu bezieht die Seerene Software-Analytics-Plattform die vorhan­dene Entwick­lungsin­fra­struk­tur ein, inte­gri­ert die in den ver­schiede­nen Teild­iszi­plinen der Soft­wa­reen­twick­lung bere­its isoliert vorhan­de­nen Repos­i­to­rien und Dat­en mit eige­nen Analy­sen und stellt den Ver­ant­wortlichen das gewonnene Wis­sen in einem „Dig­i­tal Board­room“ zur Ver­fü­gung. Aus­sagekräftige Kenn­zahlen, Dash­boards und Soft­ware­land­karten machen den Entwick­lung­sprozess erst­mals als großes Ganzes in Echtzeit sicht­bar und bilden über alle Experten­felder hin­weg eine gemein­same Grund­lage für das End-to-End-Management der Soft­ware­prozesse. So lassen sich Effizien­zpoten­ziale von 30 Prozent und mehr real­isieren, Qual­ität und Robus­theit steigern und Risiken min­imieren.

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